Rightsfolio
Das Gesellschaftsmodell von NetPlusUltra®

Vom stetigen Wissenstransfer zum letzten Übergang: Eine ewige Erneuerung

Sobald die frühen Anzeichen eines kognitiven Verfalls bestätigt werden, wird die in dem Web-Franchise-Vertrag vorgesehene medizinische Betreuung auf der Grundlage der unter permanenter Aktualisierung stehenden einheitlichen Konzepterklärung (E.K.E.) durch neue Messparameter auf den neuen Zustand des Mitglieds angepasst, während das Dashboard des Letzteren in der Erwartung eines in allen Alltagsbereichen einsetzenden Autonomieverlustes umkonfiguriert wird, und zwar nicht nur, um die Fragen der Nachlass- und Erbschaftsplanung einzubeziehen, sondern vielmehr auch, um der betroffenen Person entsprechend ihrer Bedürfnisse und ihres deklarierten Willens die bestmögliche Pflegeversorgung zu garantieren.
In Anbetracht der Tatsache, dass für jene Generationen, die auf PlanetPlusUltra® geboren wurden, alles Medizinische schon seit dem Mutterleib auf schnelle Erholung ausgerichtet ist, im Fall eines vorübergehenden Energieverlusts, oder auf einen rapiden Matrizenwechsel, im Fall eines ernsthafteren Gesundheitsproblems, besteht kein Risiko, dass ein Mangel an aktuellen Informationen ausgerechnet das kompromittiert, was die konzeptuelle Mitgliederbetreuung soweit abgesichert hat, nämlich: die individuelle Kapitalisierungsgrundlage des Mitglieds, die in diesem Alter, und aus einer genetischen Perspektive, ultra-personalisiert ist. Sollte eine Beeinträchtigung des Gedächtnisses eintreten, werden die ärztlichen Betreuer die individuelle Wissensbasis des angegliederten Patienten als privilegierte Genesungsgrundlage heranziehen können, die, zusammen mit der Spektroskopie des Systems, und in solchen Situationen, in denen die Anamnese der betroffenen Person im Verhältnis zum vorliegenden Notfall unzureichend ist, mit Sicherheit sehr hilfreich sein wird.
Bei der rechtlichen Absicherung der Pflegeversorgung, im Sinne von Vormundschaft und Treuhandschaft, hängt alles nicht nur von den Bestimmungen der E.K.E. des Franchise-Nehmers zum Zeitpunkt der Bestätigung eines Autonomieverlustes ab, sondern vor allem auch von der Anwesenheit - und Disponibilität - eines Familienkreises, dem gegebenenfalls für Entscheidungen aller Art der Vorrang eingeräumt werden sollte, d.h. unter der Voraussetzung, im Interesse der pflegebedürftigen Person, dass die Familienmitglieder sich als Anspruchsberechtigte miteinander gut verstehen. Sollte keine solche (qualifizierte) familiale Unterstützung vorliegen bzw. möglich sein, bleibt die zu betreuende Person jedoch nicht allein, insofern als die konzeptuelle Pflegeformel sich ständig an die neue Situation anpasst, wobei auch vertraute Freunde und Bekannte jederzeit ersucht werden können, um als Viertbeteiligte zu assistieren.
Wenn der Übergang vom Arbeitsmarkt in die Seniorenwirtschaft gesundheitlich gesehen unter den bestmöglichen Bedingungen erfolgt, wird klassische Arbeit schrittweise durch solche Beschäftigungen ersetzt, die darauf abzielen, älteren Menschen die Umstellung auf die Optimierung des eigenen Wohlbefindens ohne Verminderung des Selbstwertgefühls zu erleichtern, was dem Problem der Einsamkeit im Alter Einhalt gebieten soll, während das erreichte bzw. verdiente Lebensniveau erhalten bleibt, und zwar auf der Grundlage der während des aktiven Berufslebens durch Förderung der besten Praktiken gemeinnützig produzierten Lebensqualität. Sobald der Autonomieverlust so fortgeschritten ist, dass ein Pflegefall vorliegt, wird das individuelle Budget des älteren Mitglieds entsprechend der einsetzenden Situation angepasst, bis zu dem Tod des Letzteren, ab dem die individuelle Lebensprojektbilanz definitiv geschlossen und das Restkapital an den·die Bevollmächtigte·n abgetreten wird, ob es sich um (ein) Familienmitglied(er) handelt oder nicht.
Aus organisationstechnischer Sicht hängt die Absicherung der Pflegeversorgung vor allem von der Art des verfügbaren materiellen Vermögens ab, insofern als das Letztere, wenn es sich um Leasing-Material handelt, von dem inhabenden NetPlusUltra®-Franchise-Systems im Rahmen der Betreuung neu eingesetzt werden muss. Grundsätzlich gilt, dass das Hauptanliegen darin bestehen soll, die pflegebedürftige Person entsprechend ihres Gesundheitszustands durch betreutes Wohnen in Sicherheit zu bringen, sobald es nicht mehr anders geht, was solchen älteren Menschen dazu verhelfen soll, einer Senioren-Wohngemeinschaft beizutreten, die nicht in der eigenen Familie aufgenommen werden wollen oder können. Eine solche Vorstufe könnte darüber hinaus dazu beitragen, die Angst vor dem Alters- bzw. Pflegeheim abzubauen, wenn sich diese letzten Optionen nicht mehr vermeiden lassen.
Die konzeptuelle Umsetzung dieser Vision, mit dem Oberziel, sämtliche Alters- und Pflegeheime tadellos bzw. attraktiver zu gestalten, besteht darin, über den entsprechenden Konzeptbeweis zu demonstrieren, inwiefern solche Unterkünfte hinsichtlich des noch viel zu oft auftretenden Problems der Misshandlung älterer Menschen absolut betrugssicher und zuverlässig sind. Dies wiederum setzt eine transparente Lösung des Gefangenendilemmas voraus, mit dem alle Betroffenen auf ähnliche Weise konfrontiert werden, und zwar nicht nur pflegebedürftige Patienten in einer Situation totaler Abhängigkeit, sondern auch Mitarbeiter des Pflegepersonals, von denen nicht erwartet werden kann, dass sie ihr ganzes Berufsleben - bis zum eigenen Tod - in einer Sterbeumgebung verbringen. Demzufolge ist es unausweichlich, eine konzeptuelle Unterscheidung zu treffen, zwischen solchen Bewohnern, die im Verhältnis zu ihrem Alter physisch und psychisch noch relativ gesund sind, und Patienten in einem vegetativen Zustand, deren Situation ohnehin einer viel intensiveren medizinischen Aufsicht bedarf.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es das Mehrparteiische in einer vertraglichen NetPlusUltra®-Konfiguration ist, das den Mehrwert produziert, der als Konzeptbeweis ausschlaggebend sein wird, kehren wir nun zurück in die Universität, mit dem Ziel, jeden Studiengang durch ein obligatorisches Praktikum im Altersheim zu bereichern (von variabler Dauer je nach Spezialisierung, und inhaltlich Programmrelevant, ob der Student sich gerade im Master- oder Aufbaustudium befindet), und projizieren wir uns nach vorn in die Zukunft unserer Seniorenheime, um Pflegeprogramme zu gestalten, die auf die grundsätzliche Optimierung dieser letzten Lebensphase abzielen. Konkret könnten solche Verbesserungen implementiert werden wie die Adoption eines Opas und/oder einer Oma durch Familien mit Kindern ohne Grosseltern, das Einbeziehen von Haustieren in den Alltag von anfragenden und autorisierten Heimbewohnern, das Einführen von diätetischer Gastronomieküche für alle Heimbewohner allgemein, sowie ein ganzer Konzeptkatalog von auf Anfrage produzierten virtuellen Programmen, die auf den wahren Lebensgeschichten der pensionierten Mitglieder beruhen würden.
Die letzte Konzeptstufe, nach dem natürlichen oder assistierten Tod des Mitglieds, besteht in der konkreten Erfüllung des letzten Willens des Verstorbenen, auf der Grundlage der oben erwähnten testamentarischen Bestimmungen. Je nach dem, ob anspruchsberechtigte Familienmitglieder ernannt wurden oder nicht, wird der Franchise-Nehmer entscheiden müssen, ob er sein materielles und/oder immaterielles Vermögen an seine Familie, oder an das NetPlusUltra®-Franchise-Netzwerk vermachen will; im zweiten Fall wird das Letztere den materiellen Teil - soweit vorhanden - in neue Leasing-Produkte transformieren, während der virtuelle Teil zu einer Gedenkstätte verarbeitet werden soll, im Hinblick auf Integration in die konzeptuelle Wissensspektroskopie für raumzeitliche Entscheidungsfindung. Erfahrungsgemäss kann ein solches System sein eigenes Überleben tatsächlich nur unter der Voraussetzung sichern, dass es sich mit den entsprechenden Mitteln zum besseren Zweck ausstattet, um jedes einzelne Mitglied dazu zu motivieren, sein Gedächtnis würdig an die Gesellschaftsforschung weiterzugeben, bzw. eine unauslöschliche Spur in der Geschichte der Menschheit zu hinterlassen.