Rightsfolio
Das Gesellschaftsmodell von NetPlusUltra®

Eine Frage der systemischen Beherrschung

Ab Eintritt des Abiturienten in das legale Erwachsenenalter durchläuft dessen digitale Gesundheitskarte ihre achte Phase des iterativen Feedbacks, in der Form einer neuen EVM-Prozesserweiterung bzw. -ergänzung: Als Piloten-Dashboard zur Implementierung seiner Universitätsmatrize soll sie den jungen Erwachsenen dazu ermächtigen, sein Lebensprojekt im Hinblick auf Weiterentwicklung zunächst als einen "akademischen Flugplan" zu betrachten und umzusetzen, und zwar bis zum qualifizierenden Konzeptbeweis, der die Fähigkeit des neu ausgebildeten Bürgers zur verwaltungstechnischen Übernahme seines eigenen Kapitalisierungsfonds bezeugen soll.
Diese Universitätsmatrize ist nichts Geringeres als eine weitere konzeptuelle Umsetzung des tabellarischen Gesamtüberblicks, den ich schon in der Rubrik "International" meines Gridfolios präsentiert habe, und dient zur individualisierten Modularisierung der Studiendauer und -inhalte, ungeachtet des von dem Sekundarschülers anlässlich der ursprünglichen Konstruktion seines Lebensprojekts ausgewählten Spezialisierungsbereichs. Dabei gilt Folgendes: Genauso wie das Lebensprojekt als ein quasi-genotypischer Ausdruck der Persönlichkeit dessen Autors betrachtet werden kann bzw. sollte, beginnt dieser neue akademische Lebensabschnitt mit einer Vertiefung des Wissens über die raumzeitliche Entwicklung (d.h. über die Entstehungsgeschichte) des von dem Abiturienten eingerahmten Forschungsperimeters, wobei das Letztere zu einem späteren Zeitpunkt von dem Studenten noch bestätigt werden muss.
In Bezug auf Studiendauer kann der für jede Stufe innerhalb der verschiedenen Konzeptphasen vorgesehene Zeitraum entweder ein Semester umfassen, für die meisten Studiengänge der allgemeinen akademischen Laufbahn, oder ein Jahr, für die medizinischen Karrieren. Im Hinblick auf mehr Flexibilität sieht die konzeptuelle Studienordnung weiters vor, dass diese Stufen in Perioden der Abwechslung zwischen Theorie und Praxis aufgeteilt werden können, deren Dauer sich je nach den Bedürfnissen der unter ständiger Optimierung stehenden Mission auf einen Tag, eine Woche, vierzehn Tagen, einen Monat, ein Trimester, oder ein Semester belaufen kann, wie in der Rubrik "National" desselben Gridfolios schon angedeutet.
Hinsichtlich der Finanzierung sollen die Kosten für einen solchen beruflich-akademischen Lebensabschnitt paritätisch von den Universitäten, den Arbeitgebern, den viertbeobachtenden Sponsoren, und den Studenten getragen werden, insofern als jeder Partner in dieser Mehrparteien-Konfiguration einen Nutzen aus dem Beitrag aller anderen Qualifikationsvertragsparteien zieht: Tatsächlich geniessen die Universitäten einen permanenten Einblick in die Berufswelt, genauso wie die Arbeitgeber ihre Kontakte in der Forschungswelt weiter knüpfen bzw. pflegen können, wodurch sich die Sponsoren auf eine erneuerbare berufliche Weiterbildung verlassen dürfen, während die Studenten zwar für die Gesamtdauer ihrer akademischen Spezialisierung auf einen Gehalt verzichten müssen, aber im Austausch gegen eine Garantie für Nichtprekarisierung bzw. Nichtverschuldung, und zwar aus dem transparenten Grund, weil alles was von jedem verlangt wird, der die besten Opportunitäten nicht verpassen möchte, sich auf ein unter ständiger Aktualisierung stehendes Piloten-Dashboard samt budgetierten semestriellen Ausgaben beschränkt.
Aus organisationstechn(olog)ischer Sicht bilden Studenten eine genauso produktive wie mobile Arbeitskraft, insofern als sie der Organisationsform "Telearbeit" im "Fernunterrichtsmodus" unterliegen, wobei sie sowohl unter Konzeptschutz als auch unter Antiplagiat-Überwachung stehen, und zwar von dem Master-Franchise-System von NetPlusUltra®. Aufgrund der damit einhergehenden neuen Verfügbarkeit der Lern- und Studiengebäude, können Universitäten und Elitehochschulen ihre "Volksorientiertheit" überdenken, und ihre Pforten für ein breiteres Publikum von Erwachsenen in der Aus- und Weiterbildung öffnen, die von Zuhause aus nicht telearbeiten können, aufgrund der Diskrepanz zwischen dem eigenen Wohnsitz und der für das Erreichen eines bestimmten pädagogischen Ziels notwendigen technischen Ausrüstung.
Die Implementierung der von dem Studenten anlässlich der Entwicklung seiner akademischen Forschungsmatrize erarbeiteten Konzeptlösung stellt die Weichen für eine zukünftige Partnerschaft mit dem gegenwärtigen Arbeitgeber, oder mit einem anderen Marktteilnehmer derselben Branche, je nach mikro- und makroökonomischen Gegebenheiten bzw. Prioritäten. Dank der schon erwähnten organisationstechnischen Flexibilität, die sich aus einem solchen matriziellen Konzeptrahmen ergibt, bekommen die polyvalentesten Profile - solche z.B., die ihr Flugplan auf allgemeines oder spezialisiertes Unternehmertum ausgerichtet haben - die Gelegenheit, ihr eigenes massgeschneidertes Programm zu konzeptualisieren, was wiederum - für diesen besonderen Typ der akademischen Bildung - einen halbjährlichen Arbeitgeberwechsel möglich macht.
Anlässlich der vorletzten Stufe der Vorbereitung der Forschungsarbeit und deren Verteidigung sollen alle Einzelteile des Ganzen zu einem qualifizierenden Konzeptbeweis zusammengeführt werden. In Anbetracht der Tatsache, dass die konzeptuelle Integrität des Letzteren vor allem von der Qualität der beruflich-akademischen Anwendererfahrung abhängt, die sich der Student bis zum Studienabschluss organisieren muss, wird die permanente Konzeptvermittlung zwischen sämtlichen Vertragsparteien während der ganzen Studienzeit von dem Master-Franchise-System von NetPlusUltra® gewährleistet, um sicherzustellen, dass der Student bis zu seiner Promotion (und weit darüber hinaus) in der Lage bleibt, unparteiische Entscheidungen zu treffen, gemäss der doppelten ethischen Forderung nach akademischer Freiheit und Unabhängigkeit der Forschung.
Der achte und letzte Studienabschnitt ist sowohl der akademischen und beruflichen Verteidigung der Forschungsarbeit, als auch der Ausarbeitung der Nachdiplomorientierung gewidmet. Insofern als der Student nach erfolgreichem Abschluss dieser letzten Periode der Evaluierung und des Reporting zum verwaltungstechnischen Administrator seines konzeptuellen Kapitalisierungsfonds ernannt werden soll, ist auch die Bank, die dieses Kapitalvermögen betreuend absichert, in der Promotionsjury mit vertreten. Auch hier sind weder Sitzenbleiben noch Markt- bzw. Systemversagen zu erwarten, insofern als jeder Student sein Potential nach eigenem Ermessen bezüglich Rhythmus und Umfang in einem hypermodularen Konzeptrahmen entfalten kann, gemäss den Anforderungen seiner eigenen einzigartigen Auftragserklärung, wobei jedes einzelne Etappenergebnis zunächst als schlüssig bestätigt werden muss, bevor das Nächste im Sinne von Machbarkeit als zweckerfüllend betrachtet werden kann.